Der Hintergrund

Unter dem Motto „EVangelisch für ANGehörige“ versucht die Evangelische Gefängnisseelsorge seit 2007 durch verschiedene Aktionen zu zeigen, wie viele Menschen angesichts einer restriktiven Strafrechtspflege für das Schicksal betroffener Menschen eintreten.

Jeder Strafvollzug hat auch seine Schattenseiten: harte, lange Strafen bedeuten vor allem für Angehörige eine ungeheure finanzielle und psychische Belastung. Diese Situation wird nach wie vor wenig wahrgenommen, obwohl gerade die Angehörigen für die Integration von straffälligen Menschen in die Gesellschaft die allerwichtigsten sind.

Das Zeichen, das durch diese positive Veranstaltung gesetzt wurde, will darauf aufmerksam machen, dass Strafe nicht immer sein muss und keinesfalls zur Strafe für die Angehörigen werden darf!